Clemens Schmid erzielt 4. Platz bei den 24 Stunden von Le Mans

Das berühmteste Langstreckenrennen der Welt hat erneut bewiesen, warum es als ultimative Herausforderung des Motorsports gilt. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans kämpfte sich der Tiroler Rennfahrer Clemens Schmid gemeinsam mit seinen Teamkollegen José María López und Petru Umbrărescu im Lexus RC F GT3 des Akkodis ASP Teams bis an die Spitze der LMGT3-Klasse. Nach einem dramatischen Rennverlauf verpasste das Trio das Podium um lediglich 1,7 Sekunden und belegte einen herausragenden vierten Platz.

Für Schmid war es der zweite Start beim legendären Klassiker an der Sarthe – und ein weiteres Kapitel in seiner noch jungen Le-Mans-Geschichte. Nachdem das Team im Vorjahr bereits Rang fünf erreicht hatte, gelang 2026 die nächste Leistungssteigerung.

„Natürlich schmerzt es, wenn nach 24 Stunden nur eineinhalb Sekunden auf das Podium fehlen. Gleichzeitig überwiegt der Stolz auf das gesamte Team. Wir haben über die gesamte Woche hinweg eine unglaubliche Leistung gezeigt und bis zur Zielflagge um jede Position gekämpft“, erklärt Clemens Schmid.

Le Mans – über eine Woche Ausnahmezustand

Die 24 Stunden von Le Mans beginnen lange vor dem eigentlichen Rennstart. Bereits über eine Woche vor dem Rennen verwandelte sich die Stadt Le Mans in eine Bühne für den Motorsport. Beim traditionellen Scrutineering in der Innenstadt sowie bei mehreren Fahrerpräsentationen und Autogrammstunden feierten tausende Fans die Stars des Langstreckensports.

Insgesamt verfolgten mehr als 350.000 Zuschauer das Rennwochenende vor Ort. Ein weiterer Höhepunkt war die legendäre Fahrerparade am Freitag, bei mehr als 150.000 Menschen die Piloten entlang einer 3,5 Kilometer langen Strecke durch die Innenstadt von Le Mans bejubelten.

Starke Leistung von Beginn an

Bereits in den Trainings zeigte der Lexus RC F GT3 mit der Startnummer 87 sein Potenzial. Das Akkodis ASP Team etablierte sich in den Spitzenrängen der LMGT3-Kategorie und bestätigte seine starke Form aus den bisherigen WEC-Läufen der Saison.

Im Qualifying und den Hyperpole-Sessions setzte das Fahrertrio ein deutliches Ausrufezeichen. Petru Umbrărescu qualifizierte den Lexus zunächst auf Rang sieben, Clemens Schmid fuhr in Hyperpole 1 auf Platz sechs, bevor José María López in Hyperpole 2 den dritten Startplatz sicherte. Damit ging der Lexus RC F GT3 im grünen Le Mans Sonderdesign aus der zweiten Startreihe ins Rennen.

Führung in der Anfangsphase

Von Startplatz drei aus übernahm Clemens Schmid den Rennbeginn. Gegen ein hochkarätiges Feld aus 62 Fahrzeugen – darunter 25 LMGT3-Autos, 18 Hypercars und 19 LMP2-Prototypen – zeigte der Tiroler eine starke Anfangsphase und führte die Klasse zeitweise sogar an.

Doch Le Mans schreibt seine eigenen Gesetze. Gelbphasen, Verkehr, Reifenstrategie und Boxenstopp-Taktiken sorgten über die gesamte Distanz für ständige Verschiebungen im Klassement. Noch sechs Stunden vor Rennende lag das Team lediglich auf Rang zehn, bevor eine beeindruckende Aufholjagd begann.

In den Schlussstunden entwickelte sich ein packender Kampf um die Podiumsplätze. Unterschiedliche Strategien bei den Boxenstopps sorgten für minimale Abstände, die sich bis ins Ziel fortsetzten.

Herzschlagfinale nach 24 Stunden

Als die Zielflagge fiel, überquerte der Lexus RC F GT3 mit der Startnummer 87 die Linie auf Rang vier – lediglich 1,7 Sekunden hinter dem drittplatzierten Fahrzeug.

Ein Wimpernschlag nach einem gesamten Tag und einer Nacht voller Rennsport.

Die Enttäuschung über das knapp verpasste Podium wich schnell der Freude über eine außergewöhnliche Teamleistung. Gegen die stärksten GT-Teams der Welt gehörte Akkodis ASP über die gesamte Rennwoche zu den absoluten Spitzenmannschaften und bestätigte eindrucksvoll die Konkurrenzfähigkeit des Lexus RC F GT3.

Wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft

Mit dem vierten Platz sammelten Clemens Schmid und seine Teamkollegen wertvolle 24 Meisterschaftspunkte für die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). In der Fahrerwertung liegt das Trio nun auf Rang neun und blickt mit viel Selbstvertrauen auf die verbleibenden Saisonrennen.

Für Clemens Schmid bleibt Le Mans dennoch ein ganz besonderer Moment:
„Le Mans ist mehr als ein Rennen. Die Atmosphäre, die Geschichte, die Fans und die Herausforderung machen dieses Event einzigartig. Nach 24 Stunden so knapp am Podium zu sein, zeigt, wie hart umkämpft dieser Sport ist. Wir nehmen die positiven Dinge mit und werden alles daransetzen, im nächsten Jahr noch einen Schritt weiterzugehen.“

Mit Platz vier beim größten Langstreckenrennen der Welt hat Clemens Schmid einmal mehr bewiesen, dass Österreich auch auf der größten Motorsportbühne vertreten ist – und dass der Weg aufs Le-Mans-Podium näher denn je ist.

Wichtige WEC-Punkte für Clemens Schmid und Lexus ASP Team in Spa

Beim zweiten Lauf der FIA World Endurance Championship (WEC), den traditionsreichen 6 Stunden von Spa‑Francorchamps, konnte Clemens Schmid gemeinsam mit seinen Teamkollegen Petru Umbrarescu und José María López ein starkes Resultat einfahren. Das Trio des Lexus ASP Team belegte nach sechs intensiven Rennstunden den sechsten Platz in der LMGT3-Kategorie und sammelte damit wichtige erste Meisterschaftspunkte.

Bereits in den Trainingssessions auf dem legendären Circuit de Spa-Francorchamps zeigte die Mannschaft eine solide und konstante Performance. Das Team beendete das Erste Freie Training auf Rang vier, FP2 auf Platz sechs und Free Practice 3 auf Rang sieben.

Im Qualifying setzte das Team ein Ausrufezeichen: Petru Umbrarescu fuhr im ersten Qualifying souverän auf die Spitzenposition und sicherte dem Team den Einzug in die Hyperpole. Dort übernahm Clemens Schmid das Steuer und erreichte einen starken vierten Startplatz. Es  wäre mehr möglich gewesen, doch auf seiner schnellsten Runde wurde der Österreicher leider von einem gegnerischen Fahrzeug aufgehalten.

Vom vierten Startplatz aus begann das Rennen vielversprechend, jedoch verlor das Team in den ersten beiden Stints von Petru Umbrarescu durch schwierige Rennsituationen einige Positionen. Als Clemens Schmid das Fahrzeug übernahm, lag der Lexus zwischenzeitlich nur noch auf Rang zehn. Gemeinsam mit José María López kämpfte sich Schmid jedoch mit mehreren sehenswerten Überholmanövern wieder nach vorne.

Nach insgesamt 139 absolvierten Runden überquerte das Team schließlich auf Platz sechs die Ziellinie und wurde mit acht wichtigen Meisterschaftspunkten belohnt. In der Gesamtwertung liegt das Team nun auf Rang zehn.

Das Rennen in Spa-Francorchamps war zudem ein voller Erfolg für die FIA WEC: Insgesamt verfolgten 101.606 Zuschauer das Event vor Ort – ein neuer Besucherrekord für den belgischen Klassiker. 

„Wir können mit diesem Wochenende definitiv zufrieden sein. Das Auto war über alle Sessions hinweg konkurrenzfähig und wir haben gezeigt, dass wir mit der Spitze mithalten können. Natürlich wäre im Rennen vielleicht noch etwas mehr möglich gewesen, aber nach dem zwischenzeitlichen Rückfall auf Platz zehn war Rang sechs ein starkes Comeback. Die ersten wichtigen Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen, fühlt sich sehr gut an“, erklärte Clemens Schmid nach dem Rennen. 

Mit dem positiven Ergebnis reist das Lexus ASP Team nun mit viel Selbstvertrauen zum  Saisonhighlight der FIA WEC weiter – den 24 Stunden von Le Mans.

Starker Auftakt in Imola endet vorzeitig – Schmid überzeugt mit Top-Qualifying in der WEC

Der Saisonauftakt der FIA World Endurance Championship (WEC) fand dieses Jahr im italienischen Imola statt. Nach der Absage des ursprünglich geplanten Rennens in Katar wurde der Prolog auf dem traditionsreichen Autodromo Enzo e Dino Ferrari zum ersten offiziellen Aufeinandertreffen der Saison – und entwickelte sich zu einem eindrucksvollen Motorsport-Wochenende.

Für Clemens Schmid und sein Team Akkodis ASP begann der Prolog bei fast winterlichen Bedingungen. Kalte Temperaturen und viel Regen prägten den Testtag, aber boten dennoch eine ideale Grundlage, um wertvolle Daten zu sammeln und unterschiedliche Setups zu evaluieren.

Ab Donnerstag präsentierte sich „bella Italia“ dann von seiner sonnigen Seite. Im Zentrum von Imola fand die offizielle Fahrerpräsentation statt, bei der sich die WEC-Stars vor hunderten begeisterten Fans zeigten. Vor historischer Kulisse standen die Fahrer Rede und Antwort, gefolgt von einer ausgedehnten Autogrammstunde. Die Begeisterung der Zuschauer verwandelte die Stadt in eine einzige Motorsport-Bühne.

Sportlich nahm das Wochenende am Freitag Fahrt auf: Im ersten Freien Training belegte das Team den 11. Platz, bevor am Nachmittag mit Rang vier im zweiten Training ein deutlicher Schritt nach vorne gelang. Diese positive Entwicklung setzte sich am Samstag fort, als im dritten Freien Training Platz fünf erreicht wurde.

Das anschließende Qualifying sorgte für Hochspannung. Teamkollege Petru Umbrarescu sicherte mit einer beeindruckenden letzten Runde den Einzug in die Hyperpole – die entscheidende Session für die Top 10. Dort übernahm Clemens Schmid das Steuer des Lexus RC F GT3 und zeigte eine herausragende Leistung: Mit einer starken Runde sicherte er sich den dritten Startplatz und damit eine exzellente Ausgangsposition für das Rennen.

Am Sonntag fiel um 13:00 Uhr bei idealen Bedingungen der Startschuss für die 6 Stunden von Imola. Vor beeindruckenden 92.175 Zuschauern, die für eine außergewöhnliche Atmosphäre sorgten, wurde das Rennen von Formel-1-Pilot Kimi Antonelli mit der Startflagge freigegeben. Bereits vor dem Start bot das Event ein spektakuläres Rahmenprogramm: Am Samstag begeisterte Star-DJ Martin Solveig die Fans, während am Sonntag militärische Flugstaffeln mit eindrucksvollen Formationen für Gänsehautmomente sorgten.

Trotz der vielversprechenden Ausgangslage nahm das Rennen für Schmid und sein Lexus-Team jedoch ein frühes und bitteres Ende. Nach rund einer Stunde musste das Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts im Antriebsstrang abgestellt werden. Dadurch kamen weder Clemens Schmid noch sein Teamkollege Jose Maria Lopez zum Renneinsatz.

„Das ist natürlich extrem enttäuschend, vor allem nach dem starken Qualifying und der guten Pace, die wir das gesamte Wochenende gezeigt haben“, so Clemens Schmid. „Wir haben gesehen, welches Potenzial im Paket steckt. Jetzt gilt es, die Probleme schnell zu analysieren und gestärkt in die nächsten Rennen zu gehen.“

Schmid gewinnt WEC-Finale in Bahrain und sichert Gesamtplatz 3

Clemens Schmid feiert packenden WEC-Sieg beim Abschlussrennen in Bahrain – Podium in der Gesamtwertung perfekt

Bahrain, 9. November 2025 – Dramatischer hätte ein Saisonfinale kaum sein können: Clemens Schmid triumphierte gestern gemeinsam mit seinen Teamkollegen José María López und Petru Umbrarescu beim 8-Stunden-Rennen in Bahrain und sicherte sich damit den Sieg beim Finale der FIA World Endurance Championship (WEC) 2025. Mit gerade einmal 0,78 Sekunden Vorsprung überquerte der Lexus RC F GT3 mit der Nummer 87 die Ziellinie – ein Herzschlagfinale, das Fans und Team bis zur letzten Sekunde mitfiebern ließ.

Doch der Triumph in Bahrain war mehr als ein Rennsieg, Clemens Schmid sicherte sich damit den 3. Platz in der Gesamtwertung der FIA WEC Saison 2025 – ein Meilenstein in seiner Karriere und ein enormer Erfolg in der Königsklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft.
„Dieser dritte Platz in der Gesamtwertung bedeutet mir enorm viel. Die WEC ist die härteste Bühne im GT3 Sport. Dass wir hier als Gesamt-Dritte abschließen – das ist unglaublich und macht mich unheimlich stolz,“ betonte Schmid nach dem Rennen.

Schmid zeigte in seinen Stints einmal mehr, warum er zu den stärksten und konstantesten Piloten des Feldes zählt – mit präzisem Racing, mutigen Manövern und maximalem Renninstinkt, gerade wenn der Druck am größten war.

Königlicher Besuch in der Box – königliche Leistung auf der Strecke
Unter Schmids Gästen, die hautnah aus der Akkodis ASP Box mitfieberten, war nicht nur seine Familie und Freunde aus Steinach am Brenner (AUT), sondern auch ein langjähriger Freund und Bewunderer: Scheich Jaber Al Khalifa, Mitglied des Königshauses in Bahrain. Für Schmid – mehrfacher Meister des Porsche Middle East Cup – war der Besuch ein besonderes Zeichen der Wertschätzung aus einer Region, in der er vor über zehn Jahren große motorsportliche Erfolge feierte und immer noch hoch angesehen ist und treue Fans hat.

Treue Fans – keine Punkte in Fuji

Herausforderndes Jubiläumswochenende für Clemens Schmid und das Akkodis ASP Team

Fuji, 28. September 2025 – Die FIA World Endurance Championship (WEC) feierte am legendären Mount Fuji ihr 100. Rennen – und begrüßte Fahrer und Fans mit einem spektakulären Mix aus dichtem Morgennebel und später strahlendem Sonnenschein. Für Lexus als japanischen Hersteller war das Heimspiel ein emotionales Highlight, das von zehntausenden enthusiastischen Besuchern gefeiert wurde. Insgesamt strömten mehr als 66.000 Zuschauer an die Strecke, der Großteil davon treue Toyota- und Lexus-Anhänger.

Bereits im Fan Village zeigte sich die Begeisterung: Auf der Lexus-Ausstellungsfläche konnten Fans das brasilianische Siegerfahrzeug (Showcar) samt Pokal, Rennanzügen und einer exklusiven Bildergalerie bewundern. Eine Autogrammstunde mit den Fahrern sorgte für lange Schlangen und nach dem Zieleinlauf verwandelte sich die Boxenmauer des Akkodis ASP Teams in eine riesige Autogrammzone – ein eindrucksvolles Zeichen für die starke Unterstützung der Marke und ihrer Piloten.

Sportlich jedoch verlief das Jubiläumsrennen für die Startnummer #87 des Akkodis ASP Teams weniger glänzend. Schon das Qualifying erwies sich als schwierig: Platz 15 bedeutete, dass Petru Umbrarescu im Lexus RC F GT3 den Sprung in die Hyperpole verpasste, so dass Schmid in der Hyperpole erst gar nicht antreten konnte.  Clemens Schmid und seine Teamkollegen José Maria Lopez und Petru Umbrarescu zeigten beim Rennen eine beeindruckende Performance – keine Fehler und keine Strafen, so dass sie zwischenzeitlich auf Rang sechs lagen. Jedoch verhinderten mehrere Faktoren ein gutes Resultat. Die weiche Reifenmischung und das technisch anspruchsvolle letzte Streckensegment des Fuji Speedways passten nicht optimal zum Lexus. Hinzu kam ein Erfolgsballast von 18 Kilogramm. Während des Rennens, das bereits um 11:00 Uhr Ortszeit (04:00 Uhr MESZ) startete, lief zunächst alles fehlerfrei, bis das Porsche Hypercar mit Kevin Estre die #87 drehte. Dabei verlor das Team wichtige Zeit. Zudem erwies sich die gewählte Spritspar-Strategie als erfolglos, da in der entscheidenden letzten Rennstunde weder  Full-Course-Yellow noch Safety-Car ausgerufen wurde. Am Ende stand Rang 15 und damit ein Rennen ohne Punkte zu Buche.

„Natürlich hätten wir uns vor dieser beeindruckenden Kulisse mehr erhofft“, erklärte Clemens Schmid. „Aber wir nehmen die positiven Aspekte mit: ein sauber durchgeführtes Rennen ohne Strafen und die unglaubliche Unterstützung der Toyota/Lexus-Fans hier in Japan. Das motiviert uns für das Rennen in Bahrain.“

Trotz des punktelosen Wochenendes behaupten Schmid, López und Umbrarescu mit dem Akkodis ASP Team weiterhin Gesamtrang sechs in der Fahrerwertung. Beim nächsten WEC-Lauf will das Trio den Rückenwind der japanischen Fanbegeisterung nutzen, um wieder um eine Top-Platzierung zu kämpfen.

Sieg in Brasilien

Clemens Schmid gewinnt die 6 Stunden von São Paulo in der FIA WEC

São Paulo, 13. Juli 2025 – Beeindruckender Erfolg für Clemens Schmid und sein Team in der FIA World Endurance Championship (WEC): Gemeinsam mit Teamkollegen José María López (ARG) und Petru Umbrarescu (ROU) feiert der Tiroler Rennfahrer einen souveränen Sieg bei den prestigeträchtigen 6 Stunden von São Paulo in der LMGT3-Klasse. Mit über 37 Sekunden Vorsprung überquerte der Lexus RC-F GT3 mit der Nummer 87 die Ziellinie vor einer mitreißenden Kulisse von 84.741 Fans.

Schon das gesamte Wochenende deutete auf ein starkes Ergebnis hin: In den freien Trainings setzte das Akkodis ASP Team deutliche Akzente. P1 im FP1, P3 im FP2, P4 im FP3 – eine konstante Leistung auf der anspruchsvollen Rennstrecke Autódromo José Carlos Pace, besser bekannt als Interlagos. Die 4,3 Kilometer lange Strecke im Süden São Paulos gilt als eine der technisch forderndsten im WEC-Kalender. Enge Kurven, steile Anstiege und schnelle Richtungswechsel verlangen den Fahrern alles ab – und genau dort zeigte sich Schmid in Topform.

Petru Umbrarescu, der das Qualifying der Bronze-Fahrer absolvierte, überzeugte mit einer starken Leistung und sicherte dem Team den Einzug in die Hyperpole – das Shootout der zehn schnellsten Fahrzeuge. Dort setzte er ein erstes Ausrufezeichen und fuhr auf den ersten Platz. In der anschließenden Hyperpole-Session übernahm Clemens Schmid das Steuer und platzierte sich mit einer eindrucksvollen Runde auf Rang zwei – geschlagen nur vom Lokalhelden Eduardo Barrichello, Sohn der brasilianischen Formel-1-Ikone Rubens Barrichello.

Am Renntag selbst herrschten perfekte Bedingungen: Sonnenschein, 20 Grad Celsius und enthusiastische brasilianische Motorsportfans. Petru Umbrarescu übernahm den Start und lieferte sich in den ersten beiden Stints ein Duell mit McIntosh im Aston Martin – ein Kampf auf Augenhöhe, den der Rumäne souverän für sich entschied. Anschließend übernahm José María López das Steuer und hielt das Team auf Kurs, ehe Clemens Schmid bei Rennhalbzeit in Führung liegend ins Cockpit stieg.

Der Österreicher zeigte eine beeindruckende Vorstellung: Trotz gebrauchter Reifen fuhr Schmid konstant schnelle Rundenzeiten und baute den Vorsprung auf die Verfolger Runde für Runde weiter aus. Mit einer Mischung aus Präzision und Renntempo kontrollierte er das Geschehen souverän an der Spitze. In Runde 70 setzte er mit einer Zeit von 1:34.725 die bis dahin schnellste Rennrunde, die erst in Runde 189 von Eduardo Barrichello knapp unterboten wurde.

Nach einem fehlerfreien Stint übergab Schmid das Fahrzeug mit komfortablem Vorsprung wieder an López, der den Sieg sicher über die Ziellinie brachte – ein starker Teamauftritt, gekrönt von einer beeindruckenden Leistung des Tirolers.

„Dieser Sieg bedeutet uns unglaublich viel“, sagte Schmid nach dem Rennen. „Interlagos ist fahrerisch extrem fordernd – und wenn man hier gewinnt, ist das eine Auszeichnung. Mein Dank gilt dem gesamten Team und meinen Mitfahrern für ein perfekt abgestimmtes Wochenende.“

Mit dem Sieg in São Paulo verschafft sich das Trio wichtige Punkte im Kampf um die WEC-Gesamtwertung und sendet ein deutliches Signal für die kommenden Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Aktuell steht Schmid mit 57 Punkten auf dem 4. Platz der Fahrer-Gesamtwertung.

WEC Auftakt in Qatar

Saisonauftakt der FIA WEC 2025 in Qatar: Trotz guter Performance, endete das Rennen in der Wüste für Clemens Schmid und das Akkodis ASP Team leider unglücklich.

Steinach am Brenner, 01.03.2025 – Am 28. Februar 2025 startete die FIA World Endurance Championship (WEC) mit den 1812 km von Qatar in die neue Saison. Das Rennen, dessen Distanz zu Ehren des katarischen Nationalfeiertags gewählt wurde, sollte über 10 Stunden gehen und bot den Teams eine anspruchsvolle Mischung aus Tageslicht- und Nachtbedingungen sowie variablen Temperaturen.

Bereits eine Woche zuvor fanden die offiziellen Testtage, der sogenannte Prolog, auf dem Losail International Circuit statt. Das französische Team Akkodis ASP präsentierte dabei stolz seine beiden Lexus RC-F GT3 Fahrzeuge, die mit einer neuen, markanten Livery für die Saison 2025 foliert wurden.

Der österreichische Rennfahrer Clemens Schmid, der zuvor drei Jahre in der DTM unterwegs war, startet in dieser Saison als Stammfahrer für Akkodis ASP in der FIA WEC. An seiner Seite: der Toyota-Werksfahrer José María López und der rumänische Amateur-Pilot Petru Umbrarescu, die gemeinsam das Fahrertrio des Lexus mit der Startnummer 87 bilden. Schon im vergangenen Jahr konnte Schmid bei ausgewählten WEC-Rennen wertvolle Erfahrung sammeln und sein Talent eindrucksvoll unter Beweis stellen – eine Leistung, die ihm nun das volle Vertrauen des Teams und ein festes Cockpit für die gesamte Saison sicherte.

Das Rennen begann vielversprechend für das Team. Doch bereits nach 15 Minuten ereignete sich ein folgenschwerer Zwischenfall: Der Amateurfahrer verursachte einen Unfall, bei dem er den Lexus RC-F GT3 von Akkodis ASP schwer beschädigte. Trotz intensiver Bemühungen des Teams war eine Fortsetzung des Rennens nicht möglich, und das Fahrzeug musste vorzeitig zurückgezogen werden.

Dieser unglückliche Vorfall war besonders enttäuschend, da das Team realistische Chancen auf einen Podestplatz hatte. Dennoch blickten Clemens Schmid und seine Teamkollegen optimistisch in die Zukunft. Schmid äußerte sich zuversichtlich: „Das Quäntchen Glück hat beim Rennen in der Wüste gefehlt, aber wir sind entschlossen, bei den kommenden Rennen unser volles Potenzial zu zeigen.“

Die 1812 km von Katar wurden weltweit übertragen und erreichten ein breites Publikum. Im deutschsprachigen Raum wurde das Rennen live auf Eurosport 2, Sport 1 und ORF Sport+ ausgestrahlt.

Das Akkodis ASP Team und Clemens Schmid konzentrieren sich nun auf die Vorbereitung der nächsten WEC-Rennen und sind fest entschlossen, ihre Ziele in dieser Saison zu erreichen. Als nächste Etappe steht ein Text in Spa-Francorchamps auf dem Terminkalender.

Volle Tribünen und packender Motorsport

Schmid überzeugt bei WEC in Imola

Mehr als 65.000 Zuschauer strömten am Osterwochenende ins Autodromo Enzo e Dino Ferrari, um beim zweiten Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) live dabei zu sein. Mitten im Geschehen: der österreichische GT-Pilot Clemens Schmid, der gemeinsam mit dem Akkodis ASP Team und dem Lexus RCF GT3 ein starkes Wochenende zeigte.

Steinach am Brenner, 21.04.2025 – Schon der Auftakt des Events ließ echtes Rennfieber aufkommen: Bei der stimmungsvollen Fahrerpräsentation in der Innenstadt von Imola kamen tausende Fans zusammen, um ihre Motorsport-Idole hautnah zu erleben und Autogramme zu ergattern – ein Spektakel mit Gänsehautgarantie.

Starke Trainingszeiten und Startplatz 2

Das Wochenende begann sportlich mit den Freien Trainings am Freitag. Bereits im FP2 setzte Clemens Schmid ein Ausrufezeichen und fuhr mit einer Zeit von 1:42.944 die Bestzeit in seiner Klasse.

Am Samstag folgten das dritte Freie Training sowie das entscheidende Qualifying, das in zwei Abschnitte unterteilt war: Qualifying und Hyperpole. Besonders erfreulich: Bronze-Fahrer Petru Umbarescu sicherte sich als einer der besten Zehn einen Platz in der Hyperpole.

In der Hyperpole zeigte Clemens Schmid erneut seine Können und holte Startplatz zwei für das 6-Stunden-Rennen – nur knapp hinter dem italienischen Publikumsliebling Valentino Rossi im BMW.

Renn-Drama mit Höhen und Tiefen

Das 6-Stunden-Rennen von Imola hielt, was es versprach: Spannung, Strategie und jede Menge Racing-Action. Den Start übernahm Amateurfahrer Umbarescu und verlor lediglich eine Position – ein gelungener Auftakt. Nach zwei Stints übernahm Schmid das Steuer und glänzte mit konstanter Pace und cleveren Überholmanövern.

Lange lag der Lexus RCF GT3 in Führung, doch ein kleiner Fehler mit großer Wirkung bremste das Team aus: Die vorgeschriebene Mindestfahrzeit des Amateurs wurde um ein paar Sekunden unterschritten – ein Systemfehler, der eine erneute Einwechslung Umbarescus notwendig machte. Eine zusätzliche 25-Sekunden-Zeitstrafe wegen Pitspeeding kostete weitere Plätze.

Trotzdem kämpfte sich Clemens Schmid in seinem zweiten Stint mit sehenswerten Überholmanövern wieder nach vorne. Am Ende war der überlegene BMW von Valentino Rossi nicht zu schlagen, auch der Manthey-Porsche zog noch vorbei.

Zusammen mit Teamkollege Jose Maria Lopez brachte das Trio den Lexus auf einen starken vierten Platz ins Ziel – und sicherte sich damit 12 wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Nach dem intensiven Test in Spa vor zwei Wochen scheint das Team auf einem vielversprechenden Weg zu sein. Die Leistung in Imola zeigt: Der Lexus ist konkurrenzfähig, Clemens Schmid ist in Topform – und die Saison verspricht noch viele packende Rennen

Ein Traum wird wahr

Schmid startet in der FIA WEC und den 24h Le Mans 

Clemens Schmid fährt in der Saison 2025 in der FIA World Endurance Championship (WEC) – eine der prestigeträchtigsten Plattformen im Langstreckensport – und erfüllt sich mit der Teilnahme am legendären 24 Stunden Rennen in Le Mans einen Traum. 

Steinach am Brenner, 22.01.2025 – Schon in der vergangenen Saison konnte Schmid erste Erfahrungen in der FIA World Endurance Championship (WEC) sammeln und zeigte sich begeistert von der prestigeträchtigen Langstreckenserie. Nun wird für ihn ein langgehegter Traum Wirklichkeit: In der kommenden Saison tritt Schmid für das renommierte Akkodis ASP Team an und wird beim legendären 24 Stunden Rennen von Le Mans an den Start gehen. 

FIA WEC 

Die FIA World Endurance Championship, organisiert unter der Schirmherrschaft der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA), gilt als eine der anspruchsvollsten und prestigeträchtigsten Plattformen im Motorsport. Mit Rennen, die zwischen sechs und 24 Stunden dauern, fordert die Serie nicht nur technologische Perfektion, sondern auch Strategie, Ausdauer und Teamarbeit auf höchstem Niveau. 

Die Saison 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie beliebt die WEC weltweit ist: 755.374 Fans strömten zu den Rennstrecken, während über 200 Millionen TV-Zuschauer die Serie in mehr als 190 Ländern verfolgten. Für das deutschsprachige Publikum werden die Rennen live auf Eurosport und Sport1 übertragen. 

Schmid fährt im Lexus für Akkodis ASP Team 

Das Akkodis ASP Team, das seit seiner Gründung beeindruckende Erfolge feiert, ist kein Neuland für Schmid. Bereits im letzten Jahr war er von der Professionalität des Teams begeistert. Mit über 40 Meistertiteln, 26 Vize-Meisterschaften, 134 Siegen und weiteren 200 Podiumsplätzen ist das Team ein Aushängeschild im internationalen Motorsport. Zu den größten Erfolgen zählen Gesamtsiege in der GT World Challenge und der Blancpain GT Series sowie Siege bei den  24 Stunden von Spa. 

Schmid wird im Lexus RC-F GT3 antreten, einem hochleistungsfähigen Fahrzeug, das von Toyota Gazoo Racing entwickelt wurde – einem weiteren starken Partner an seiner Seite. 

Der Mythos Le Mans  

Mit dem Start beim 24 Stunden Rennen von Le Mans krönt Schmid seine Karriere. Le Mans ist weitmehr als ein Motorsportevent: Es ist eine lebendige Legende, die seit 1923 Fahrer und Hersteller gleichermaßen in ihren Bann zieht. Jedes Jahr pilgern rund 350.000 Fans nach Frankreich, um die einzigartige Mischung aus technologischer Innovation, menschlichem Ehrgeiz und packendem Wettbewerb zu erleben. Zusätzlich fiebern ca. 113 Millionen Zuschauer weltweit vor den Bildschirmen mit und jeder Rennfahrer will dort einmal antreten. 

„Ich freue mich riesig, dass ich in der kommenden Saison für Akkodis ASP Team Lexus in der World Endurance Championship (WEC) antreten werde! Es ist eine unglaubliche Ehre, mit so einem  renommiertes Team an den Start zu gehen und eines der konkurrenzfähigsten Autos im Langstreckenrennsport zu fahren. 

Dies markiert ein neues Kapitel in meiner Karriere und ich kann es kaum erwarten, diese Herausforderung mit Entschlossenheit, Leidenschaft und unermüdlichem Ehrgeiz anzugehen und großartige Ergebnisse zu erzielen. Vielen Dankan an alle, die mich auf meinem bisherigen Weg unterstützt haben – eure Ermutigung bedeutet mir sehr viel! Lasst uns diese Saison unvergesslich machen.“ so Schmid. 

Aufholjagd beim Heimrennen

Clemens Schmid sorgte bei Heimrennen am Red Bull Ring für packende Zweikämpfe und maximale TV-Präsenz

Steinach am Brenner, 30. September 2024 – Beim Heimrennen in Spielberg konnte der Tiroler Rennfahrer Clemens Schmid eindrucksvoll seinen unermüdlichen Kampfgeist zeigen. Trotz widriger Bedingungen und einem unglücklichen Qualifying sicherte sich Schmid mit packenden Überholmanövern und strategischer Raffinesse maximale Sendezeit bei ProSieben und Servus TV.

Packendes Rennen am Samstag
Schon das Qualifying am Samstag versprach Spannung. In der Box von Dörr Motorsport herrschte beinahe Euphorie, als Schmid zwei starke Runden fuhr, die ihm Platz 11 gesichert hätten. Diese Runden wurden jedoch aufgrund von Track Limits gestrichen, was ihn auf Platz 19 für das Rennen zurückwarf. Schmid ließ sich davon nicht entmutigen und entschied sich am Renntag als einziger Fahrer im Feld für Slicks, während alle anderen auf Regenreifen setzten. Diese Entscheidung führte zunächst dazu, dass er sogar in den ersten beiden Einführungsrunden kaum mit dem Feld mithalten konnte und nach dem Rennstart auf den letzten Platz zurückfiel. Doch als die Strecke zunehmend abtrocknete, begann seine spektakuläre Aufholjagd.

Schmid pflügte durch das Feld und überholte Größen wie René Rast, Titelanwärter Kelvin van der Linde und Marco Wittmann mit beeindruckender Leichtigkeit. Bei seinem Pflichtboxenstopp lag Schmid bereits auf Platz 4, musste aber nach der Rückkehr auf die Strecke sofort heftige Angriffe abwehren. Der sensible Pirelli-Reifen erreichte schließlich seine Grenzen und Schmid verlor nach erbitterten Zweikämpfen einige Plätze. Doch jedes Duell fesselte die Zuschauer vor den Bildschirmen und die TV Kommentatoren spekulierten bereits über einen möglichen Podiumsplatz für den Österreicher.
Am Ende beendete Schmid das Rennen auf Platz 15, doch seine Leistung und die packenden Überholmanöver machten ihn zum Highlight des Rennens, das als eines der besten DTM-Rennen der Saison gefeiert wurde. Dies sorgte für maximale Sendezeit für seinen Grapos-gebrandeten Dienstwagen.

Konstante Leistung beim Sonntagsrennen
Am Sonntag startete Schmid von Platz 18 und kämpfte erneut hart. Trotz schwieriger Bedingungen konnte er sich bis auf Platz 15 vorarbeiten und einen Punkt für die Meisterschaft sammeln. Das Wochenende brachte ihm und Dörr Motorsport nicht nur zwei wertvolle Punkte, sondern auch reichlich Erfahrung für die kommenden Rennen.

„Dieses Wochenende war extrem lehrreich für mich und ich konnte mein Können unter Beweis stellen. Trotz der Herausforderungen konnte ich zeigen, dass wir im Rennen konkurrenzfähig sind und ich bin stolz auf die packenden Zweikämpfe, die wir den Fans bieten konnten“, so Schmid nach dem Rennen.