Zurück in den Punkten

Bei DTM-Fahrer Clemens Schmid und seinem Team Dörr Motorsport zeichnet sich ein erfreulicher Aufwärtstrend ab. Während Schmid am Samstag sein Auto unverschuldet in der Box abstellen musste, gelang es ihm am Sonntag, mit einem starken zwölften Platz wertvolle Punkte zu sichern.

Steinach am Brenner, 08. September 2024 – Am vergangenen Wochenende fand bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen das sechste Rennwochenende der DTM-Saison am Sachsenring statt. Ein veränderter Zeitplan sorgte zunächst für Verwirrung: Während am Freitag nur ein Freies Training stattfand, wurde das zweite Freie Training auf Samstagmorgen verschoben. Dadurch war der Samstag vollgepackt mit DTM-Rennaction.

Der Samstag begann vielversprechend für den Tiroler Rennfahrer Schmid, der mit einem soliden 9. Platz im Freien Training startete. Im anschließenden Qualifying erreichte er jedoch nur Platz 16. Beim Rennstart zeigte Schmid sein fahrerisches Können und arbeitete sich bis auf Platz 10 nach vorne, bevor er unverschuldet von einem Rennfahrerkollegen so unglücklich getroffen wurde, sodass er später das Auto in der Box abstellen musste.

Am Sonntag wurde bei 29 Grad Außentemperatur und wolkenlosem Himmel der für die DTM typische Zeitplan durchgeführt. Im Qualifying am Morgen erreichte Schmid den 12. Platz. Trotz eines schwierigen Starts, bei dem er einige Positionen verlor, kämpfte sich der Österreicher in spannenden Zweikämpfen zurück und überquerte die Ziellinie auf Platz 12, was ihm vier wertvolle Punkte einbrachte.

„Endlich geht’s nach den letzten schwierigen Wochenenden aufwärts. Wir bekommen das Auto ins richtige Fenster zum Arbeiten. Jetzt brauchen wir nur noch ein Quäntchen Glück, dass wir beim Start nicht von einem anderen Rennauto getroffen werden, dann sind wir wieder mit im Spiel“, kommentierte Schmid optimistisch.

Platz 4 für Clemens Schmid in Zandvoort

Clemens Schmid startete beim Samstagsrennen aus der ersten Startreihe und schrammte mit Platz 4 ganz knapp am Podium vorbei. Am Sonntag wurde er unverschuldet ins Aus katapultiert.

Steinach am Brenner, 11. Juni 2024 – Clemens Schmid erlebte beim dritten Rennwochende der DTM in den holländischen Dünen von Zandvoort ein Wochenende voller Höhen und Tiefen. Trotz eines veränderten Zeitplans aufgrund des 24-Stunden-Rennens von Le Mans konnte Schmid am Samstag aus der ersten Startreihe glänzen, bevor er am Sonntag unverschuldet aus dem Rennengeworfen wurde.

Das Qualifying für das Sonntagsrennen fand aufgrund des besonderen Zeitplans bereits am Freitagabend statt. Schmid wurde in seiner entscheidenden Runde behindert und konnte sich nur den 16. Startplatz sichern.

Am Samstag standen alle Zeichen auf Podium. Schmid startetedas Rennen aus der ersten Reihe und konnte seinen zweiten Platz bis zumBoxenstopp souverän verteidigen. Nach einem Pit Stop von elf Sekunden musste erjedoch René Rast und Arjun Maini vorbeiziehen lassen und fiel auf Platz vierzurück. Diesen Platz konnte er bis zum Schluss behaupten und sicherte dem Team Dörr Motorsport an diesem Samstag wichtige 15 Punkte.

Der Sonntag begann vielversprechend. Schmid gewann gleich zu Beginn einige Positionen und befand sich bereits unter den Top 10. Doch nach einem unverschuldeten Kontakt musste er sein Auto trotz starker Pace schon in der ersten Runde abstellen.

Mit insgesamt 20 Punkten steht Schmid nun auf Platz 15 der Fahrerwertung und blickt zuversichtlich auf die kommenden Rennen: “Wir haben gezeigt, dass wir nun in der DTM angekommen sind.”

WEC Debüt mit Bestzeit in FP2

Clemens Schmid ersetzt kranken Fahrer für das Akkodis ASP Team im Lexus und sichert sich im FP2 die Bestzeit.

Spa, 10. Mai 2024 – Der österreichische Rennfahrer Clemens Schmid tritt am kommenden Wochenende in der FIA World Endurance Championship bei den 6 Hours of Spa an. Das Rennen findet auf dem berühmten Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien statt. Das dritte Rennen der aktuellen WEC-Saison wird auch als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans gesehen.

Clemens Schmid sprang am Donnerstag spontan für den erkrankten Timur Boguslavskiy ein und teilt sich das Cockpit mit Arnold Robin aus Frankreich und Ritomo Miyata aus Japan. „Der Anruf kam Mittwochmittag als ich beim DTM Test am Red Bull Ring war.“ sagt Schmid „Nach dem Test bin ich direkt ins Auto gestiegen und die fast 1000 Kilometer nach Spa gefahren, um rechtzeitig vor Ort zu sein.“
Schmid tritt für das französische Team Akkodis ASP an. Im Lexus RC GT3 mit der Startnummer #78 gehen die drei Fahrer bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft an den Start.

Für Schmid ist dies sein WEC-Debüt. Zudem war es die erste Fahrt in einem Lexus, doch der erfahrene GT3-Pilot bringt reichlich Expertise mit: Er fährt bereits in der dritten Saison DTM und konnte viel Erfahrung in der GT World Challenge und dem ADAC GT Masters sammeln.
Trotz neuem Auto, neuem Team und neuer Rennserie konnte Schmid im Freien Training 2 am Donnerstagnachmittag die Bestzeit einfahren. Mit 1:21.257 war er der schnellste im GT3 Feld und setzte sich gegen 17 Konkurrenten durch.

„Ich freue mich sehr, mein Debüt in der WEC mit einem der Top-Teams geben zu können, auch wenn der Einsatz sehr spontan kam“, sagt Schmid „die besten Genesungswünsche gehen an Timur.“

Das Rennen beginnt am Samstag, den 11. Mai um 13:00 Uhr.

Vom OP-Tisch ins DTM Cockpit

Steinach am Brenner (A). Clemens Schmid steigt beim Auftaktrennen der DTM in Oschersleben nach nur einer Woche nach seiner Blinddarm-OP ins Rennauto.
Der österreichische Rennfahrer konnte am vergangenen Wochenende mit seinem neuen Team und im neuem Auto wichtige Punkte sammeln.


Clemens Schmid wollte den Saisonauftakt der DTM in Oschersleben keinesfalls verpassen, obwohl Ärzte ihm aufgrund einer Blinddarmoperation zwei Wochen Ruhe empfohlen hatten. Dank der Freigabe des Streckenarztes, der ihn nach jeder Session sorgfältig untersuchte, konnte Schmid am vergangenen Wochenende schon eine Woche nach seiner Operation an den Start gehen. „Die Ärzte hatten mir zur Schonung geraten, aber der Streckenarzt gab mir nach jeder Untersuchung grünes Licht“, erklärte Schmid.


Schmid, der zuvor zwei Jahre in der DTM für Lamborghiniunterwegs war, startet in seine dritte Saison mit einem neuen Team und einem neuen Hersteller. Dörr Motorsport, das neue Team von Schmid, ist zwar Neuling in der DTM, kann aber auf 25 Jahre Motorsport-Erfahrung zurückblicken. Der Saisonauftakt verlief trotz des Testverbots, das es dem Team erschwert, wertvolle Daten zu sammeln, äußerst vielversprechend. Schmid belegte im Samstagsrennen einen soliden 15. Platz und verbesserte sich am Sonntag auf Platz 12. „Leider erschwert uns das Testverbot die Arbeit, da wir als neues Team wichtige Erfahrungen sammeln müssen und auf keine Erfahrung der letzten Jahre zurückgreifen können“, sagte Schmid.

Das Auftaktwochenende in Oschersleben war geprägt von actionreichen Rennen mit vielen Überholmanövern, einigen kaputten Carbonteilen und einem brennenden Ferrari. Dörr Motorsport blieb von größeren Schäden verschont, auch wenn es laut Schmid noch einige „Kinderkrankheiten“ gibt, die behoben werden müssen. So konnte er im Sonntagsrennen bei der Boxenausfahrt aus technischen Gründen nicht beschleunigen und wurde deshalb von Rene Rast kurz angeschoben.

„Ich freue mich sehr, Teil des McLaren- und Dörr Motorsport-Teams in der DTM zu sein“, sagte Schmid. „Es ist eine aufregende Herausforderung für mich und ich bin bereit, alles zu geben, um erfolgreich zu sein und das Team zu unterstützen.“ Der nächste Stopp im DTM-Kalender ist der DEKRA Lausitzring Ende Mai und Schmid hofft auf kein zusätzliches Gewicht, damit sein McLaren 720S GT3 auf der Strecke konkurrenzfähig ist.

Mit sieben Herstellern verspricht die DTM-Saison 2024 spektakuläre Rennen mit einer Vielzahl von talentierten Fahrern. Clemens Schmid und das Dörr Motorsport-Team sind bereit, das Beste aus dieser Saison herauszuholen.

Erstes Kräftemessen

Die offiziellen DTM Testtage für die Saison 2024 sind in Hockenheim von 09-10. April über die Bühne gegangen.
Dort wurde das erste mal der Dörr Mclaren richtig am Limit auf der Rennstrecke bewegt und das auf noch vor der versammelten Konkurrenz.
An beiden Testtagen herrschten trockene Bedingungen und die knapp 6 Stunden Testzeit wurde intensiv genutzt um alle möglichen Set Up Varianten zu testen und gegenzufahren.
Es zeigte sich, dass das neue Fahrzeug schon mit dem Basis Setup gut für Plazierungen unter den Top 10 ist. Mit Platz 5 am Dienstag und Platz 12 am Mittwoch waren alle im Team mehr als zufrieden, da es vordergründig um ein Verständnis des Autos und weniger um maximale Performance ging.

„Wir haben extrem viel probiert und konnten einen guten Eindruck von den Stärken und Schwächen des Mclaren gewinnen. Jetzt ist es wichtig alle gesammelten Daten zu analysieren und den nächsten Schritt Richtung Performance zu setzen“

Weiter geht es mit einem abschließenden Test am 17-18. April in Oschersleben wo eine Woche später dann der Saisonauftakt stattfindet.

🚨🚨🚨 Große Neuigkeiten 🚨🚨🚨

Es ist soweit: Ich darf mein Rennprogramm für 2024 enthüllen. Ich schließe mich Dörr Motorsport und McLaren Customer Racing an, um in der DTM für Ruhm und Ehre zu kämpfen.

Vor uns liegt eine herausfordernde Saison mit einem neuen Team und einem neuen Fahrzeug, doch wir sind bereit, gemeinsam Außergewöhnliches zu leisten. Ein riesiges Dankeschön an Grapos Softdrinks für die anhaltende Partnerschaft und ein warmes Willkommen an CONVIDIUS business solutions als unseren neuen Partner.

New Challenge ahead

Alles neu in 2024 lautet die Devise. Ich möchte mich sehr herzlich bei GRT Grasser Racing, Lamborghini Stuttgart und Lamborghini Squadra Corse für die letzten vier Jahre bedanken. Es war eine spannende Reise mit Höhen und Tiefen und ich bin unglaublich stolz, dass wir gemeinsam die 24h Spa sowie den Gesamttitel der GTWC Endurance gewonnen haben. Auch in der DTM konnten wir einige Highlights setzen und mehrmals um die Top Positionen kämpfen. Es fällt mir nicht leicht, mich von diesem Team zu verabschieden, aber es ist Zeit für neue Herausforderungen.

Ich werde in naher Zukunft bekannt geben, wohin die Reise geht. Bis dahin wünsche ich allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr und hoffe euch alle an der Strecke wieder zu sehen.

 

Saisonfinale in Oschersleben

Für das Saisonfinale des ADAC GT Masters in Oschersleben hatten wir uns vorgenommen, die Saison nach einigen Rückschlägen nochmal mit einem Highlight zu beenden. Der Speed war da, das Wochenende startete mit Rang zwei im Freien Training mehr als vielversprechend. Doch als es drauf ankam, konnten wir die Trainingsleistung nicht in ein gutes Ergebnis ummünzen.

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Die Pace ist da

Das ADAC GT Masters-Wochenende auf dem Hockenheimring hätte eigentlich ein richtig gutes werden können. Wir hatten den Speed, um Top-Platzierungen einzufahren. Leider waren die Ergebnisse dann ziemlich enttäuschend.

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Noch Luft nach oben

Das zweite Rennwochenende im ADAC GT Masters hielt einige Herausforderungen für uns bereit. Am Nürburgring lag das Feld wieder eng beisammen, weshalb der Kampf um die Punkteränge recht schwierig wurde. (mehr …)